Sonntag, 14. September 2014

Gelesen: Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

Heute stelle ich euch wieder ein Buch von dotbooks vor, doch das hatte ich schon lange auf meinem "SUB" (Stapel ungelesener Bücher) und ist selbst gekauft:


Beschreibung

„Meine Gabe, den Tod anderer Leute voraussehen zu können, hat schon was. Gibt ein prima Partyspiel. ‚Hey, ich sage euch, wer als Nächstes stirbt!‘ Spaß für die ganze Familie!“

Freunde sind etwas Wunderbares. Und manchmal findet man sie an den ungewöhnlichsten Orten. Martin hätte allerdings darauf verzichten können, am Sterbebett seiner Großmutter die Bekanntschaft des leibhaftigen Todes zu machen. Dieser hat sich eingefunden, um die Seele der alten Dame sicher ins Jenseits zu befördern – und ist begeistert, dass ihn endlich jemand sehen und hören kann. Für ihn steht fest: Martin und er sind dazu bestimmt, beste Freunde zu werden. Schließlich ist er ein echt netter Typ! Und hey: Niemand kann so glaubhaft versichern, dass man weder an Langeweile, noch an einem gebrochenen Herzen sterben kann … Im Laufe der Zeit gewöhnt Martin sich daran, dass der Leibhaftige stets bei ihm auftaucht, wenn er es am wenigsten gebrauchen kann. Doch als er eine ganz besondere Frau kennenlernt, muss er sich eine entscheidende Frage stellen: Macht es überhaupt Sinn zu leben, zu lieben und nach dem Glück zu suchen, wenn am Ende doch immer der Tod wartet?

Schmunzeln und lachen, weinen und sich trotzdem wohlfühlen: DER TOD UND ANDERE HÖHEPUNKTE MEINES LEBENS ist eine schwarze Komödie mit Herz, die man so schnell nicht vergessen wird.

Autor

Sebastian Niedlich, 1975 in Berlin-Spandau geboren, ist Autor aus Überzeugung und schrieb zahlreiche Graphic Novels und Drehbücher. Bei dotbooks veröffentlichte er bereits den Roman „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“ sowie „Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich“.

Das Buch

Das eBook hat ca. 372 Seiten und erschien als Roman im März 2014 bei dotbook. Mir ist nichts aufgefallen, was den Lesefluss gestört hätte.

Inhalt

Als siebenjähriger Junge begegnet Protagonist Martin ihm zum ersten Mal: dem leibhaftigen Tod. Eigentlich kann den niemand sehen, doch Martin spricht ihn an und beginnt somit eine langanhaltende Freundschaft. Im Buch begleiten wir Martin durch die einzelnen Stationen seines Lebens, der Tod immer an seiner Seite. Vin der Schulzeit über den Wehrdienst bis ins Erwachsenenleben besucht Tod, auch Thanatos genannt, Martin immer wieder und platzt dabei mehr oder wenige absichtlich auch mal in für Martin peinliche Situationen. Wer will schon Sex mit einer Frau haben während der Tod in der Ecke steht und zusieht oder mit Chips bewaffnet auf eine Partie Schach drängelt?

Fazit

Mehrmals habe ich an diversen Stellen lachen müssen, an anderen Stellen wurde ich auch mal sehr nachdenklich. Einige der genannten Argumente, die Martin und Tod zum streiten bringen, haben mich angeregt, meinen eigenen Standpunkt zu überdenken, und das gefällt mir.
Ein gutes Buch heißt für mich, es unterhält mich, ist nicht komplett vorhersehbar, weckt Gefühle in mir und man kann es schlecht aus der Hand legen bis es zu Ende ist. Hier hätte ich sehr gerne noch weiter gelesen und hoffe nun auf eine baldige Fortsetzung (das bereits erschienene Buch "Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich" ist eher ein Sequel, spielt also zeitlich gesehen während des ersten Buches).
Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne!



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