Sonntag, 28. August 2016

Gelesen: Die Kunst Elch-Urin frisch zu halten

Heute stelle ich euch wieder ein neues Buch vor, das ich über Literaturtest lesen durfte:


Die Druckfahne des Buches wurde freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier findet ihr weitere Informationen: klick und klick. Vielen Dank nochmal für das Vertrauen.

Beschreibung
Tim und Bullwinkel haben einfach kein Glück bei Frauen – und sie hatten noch niemals Sex. Auf einer Party begegnen sie zwei Stewardessen, die sich für exotische Drogen interessieren. Und für Männer, die den Stoff anbieten. Die beste Droge der Welt, so finden die Jungmänner heraus, ist Urin von einem Elch, der psychogene Pilze gefressen hat. In der Hoffnung, mittels dieses Zaubersaftes endlich zum ersehnten Sex zu kommen, fliegen Tim und Bullwinkel nach Finnland, um auf eine Elchjagd der besonderen Art zu gehen. Aber wie so vieles im Leben der beiden verläuft nichts wie geplant ...(Quelle: Amazon)

Autor
Rochus Hahn ist 54 Jahre alt. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Frankfurt / Main. Seit über dreißig Jahren arbeitet er als Drehbuchautor. Seine bekanntesten Arbeiten sind "Das Wunder von Bern", "Sketchup", "Der Geschmack von Apfelkernen", "Tatort" und "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". "Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten" ist sein erster Roman.(Quelle: Amazon)

Das Buch
Das Taschenbuch hat 448 Seiten und wurde am 15. August 2016 beim Goldmann Verlag veröffentlicht. Es lässt sich flüssig lesen, Rechtschreib- oder Satzfehler sind mir nicht aufgefallen.

Meinung
Es gibt eine bestimmte Sorte Humor bzw. Bücher im Allgemeinen, die die Leute polarisiert. Entweder man mag diese Art oder man findet sie vulgär und ziemlich unlustig. Das Buch "Feuchtgebiete" ist zum Beispiel eines dieser Exemplare, und ich bin geneigt, dieses Buch hier ebenfalls in diese Kategorie zu stellen.

Eigentlich sind Tim und Bullwinkel zwei ganz nette aber noch ein wenig unreife Typen, die nichts lieber wollen als zwei schnieke Stewardessen ins Bett zu bekommen. Leider sind sie bei dem Versuch, die verrückte Droge namens Elch-Urin zu besorgen, weder besonders geschickt noch tiefsinnig. Dafür erwartet den Leser jede Menge witzige und ulkige Situationen, die bei mir den ein oder anderen Lacher ausgelöst haben. Insgesamt war mir das Buch dann aber doch too much, die ganzen Andeutungen, Sextalks und Flachwitze gingen mir irgendwann ein wenig auf die Nerven.

Schade, ich finde, das Buch hat auf jeden Fall Potential und ich bin gespannt, ob der Autor Rochus Hahn sich aus der Kinderbuch- und Drehbuchautor-Ecke noch zu einem Autor entwickelt, der meinen Geschmack mehr trifft. Insgesamt finde ich seinen Schreibstil nämlich durchaus angenehm und sein nächstens Buch werde ich mir definitiv wieder anschauen.

Mein Kurzfazit: Kurzweiliger Roman mit viel Flachwitz, der leider nicht jeden Geschmack trifft aber durchaus Potential hat. Ich vergebe gut gemeinte drei von fünf Sternen.


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