Donnerstag, 14. August 2014

Gelesen: Herr Hasemann auf Wolke 7

Dieses Mal durfte ich über Blogg dein Buch das E-Book „Herr Hasemann auf Wolke 7“ von Silke Schütz wurde mir freundlicherweise von "dotbooks" kostenfrei zur Verfügung gestellt und kann hier bestellt werden: http://www.dotbooks.de/e-book/273029/herr-hasemann-auf-wolke-7.
Nochmals vielen Dank dafür!


Beschreibung

Nach diesem lustigen Abend schlief Frau Hasemann an den Rücken von Gerd gekuschelt ein und war sich fast sicher, dass sie sich alles nur eingebildet hatte. Doch dann geschah eine Woche später die Sache mit den Pommes.

Josefine Hasemann ist eine Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht – was ihre Fantasie aber noch nie davon abgehalten hat, ungeahnte Kapriolen zu schlagen. Als Frau Hasemann ihren Ehemann zufällig bei einer vergnügten Tanzeinlage beobachtet, keimt in ihr der Verdacht: Gerd hat eine Affäre. Aber kann das wirklich wahr sein? Frau Hasemann macht sich auf Spurensuche. Währenddessen schwebt ihr Gatte tatsächlich auf Wolke 7 – und das hat einen erstaunlichen Grund…

Kuschelwarm und lebensweise: Lesen Sie dieses Buch auf eigene Gefahr, denn Sie werden Ihr Herz an die Hasemanns verlieren!

Autorin

Silke Schütze, geboren 1961, lebt in Hamburg. Nach ihrem Studium der Philologie arbeitete sie unter anderem als Pressesprecherin, Chefredakteurin und Produzentin. Silke Schütze hat zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht und hält Schreiben für die zweitschönste Sache der Welt. 2008 wurde sie vom RBB und dem Literaturhaus Berlin mit dem renommierten Walter-Serner-Preis ausgezeichnet.

Das Buch

Das eBook hat ca. 124 Seiten und erschien als Roman im Juni 2014 bei "dotbooks". Es lässt sich flüssig lesen. Rechtschreib- oder Satzfehler habe ich beim Lesen nicht entdeckt.

Inhalt

Nach "Frau Hasemann feiert ein Fest" ist dies nun der zweite Band um die Familie Hasemann. Man muss den ersten Band nicht zwingend gelesen haben um dem zweiten folgen zu können, da in "Herr Hasemann auf Wolke 7" mehrmals die Ereignisse aus Band 1 erwähnt werden und so keine Wissenslücken entstehen. Josephine "Jo" Hasemann, ab und an "Hasenpieps" genannt, ist eine Frau im besten Alter mit einer erwachsenen Tochter und lebt zusammen mit ihrem Mann Gerd in einem Nest in Norddeutschland. Die Tochter Julia lebt mit ihrem Freund Emerals zusammen in Hamburg, beide arbeiten am Theater. Alles scheint in Ordnung, bis Herr Hasemann auf einmal seltsame und ungewohnte Dinge tut. Ein Tanz zur lauten Musik im Wohnzimmer, plötzliches Gesundheitsbewusstsein und ungewohnte Romantik, das kommt Frau Hasemann verdächtig vor. Schnell zählt sie eins uns eins zusammen und geht eifersüchtig auf die Suche nach dem Grund für die Kapriolen ihre Mannes. Wie nicht anders zu erwarten eskaliert die Situation am Ende und dann ist doch alles anders als man am Anfang dachte.

Ich muss ehrlich zugeben, dass es mir schwer fiel, das Buch durchzulesen. Eigentlich wollte ich es schon nach etwa einem Drittel weglegen, weil mir Herr Hasemann doch etwas auf die Nerven ging. Manche nennen es Midlifecrisis, auf jeden Fall entdeckt er auf einmal, dass er doch kein so schlechter Fang ist und fängt an, mit anderen Frauen zu flirten. Seine Denkweise und Motive kann ich nicht wirklich nachvollziehen, vielleicht bin ich da die falsche Zielgruppe. Jedenfalls wurde er mit unsympathisch, was sich gegen Ende des Buches aber wieder gegeben hat. Ansonsten fand ich, dass das Buch trotz der Kürze seine Längen hatte, und ich war versucht, die ein oder andere Seite zu überspringen um in der Geschichte voran zu kommen. Habe ich natürlich nicht, ich wollte ja das komplette Buch lesen um später etwas dazu sagen zu können. Wäre es jedoch kein Rezensions-Buch gewesen, hätte ich es vermutlich nicht komplett zu Ende gelesen.

Am Ende des Buches gibt es noch Rezepte und Gedichte aus der Geschichte zu lesen, die ich wiederum sehr schön und passend fand.

Fazit

Erwartet habe ich dem Cover und der Inhaltsbeschreibung nach ein einigermaßen lustiges Buch, fand es dann aber nicht wirklich lustig oder amüsant. Die Stellen, die wohl zum Schmunzeln gedacht waren, haben mich eher zum Stirnrunzeln gebracht. Nur das Ende fand ich rührend und schön. Ich würde das Buch allerdings nicht noch einmal lesen. Schade, habe wesentlich mehr erwartet.

Von mir gibt es dafür:

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